Wie gehen Sie mit Fehlern um? Fehler machen ist menschlich!
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Wie gehen Sie mit Fehlern um? Fehler machen ist menschlich!


Die erste Reaktion, wenn wir bei einem Fehler ertappt werden, ist häufig die gespielte Unschuld: „Damit habe ich nichts zu tun“, „ Das habe ich gar nicht bemerkt“ – Sie kennen das Spektrum, vielleicht sogar von sich selbst.

Nachdenkliche blonde Frau

Die erste Reaktion, wenn wir bei einem Fehler ertappt werden, ist häufig die gespielte Unschuld: „Damit habe ich nichts zu tun“, „ Das habe ich gar nicht bemerkt“ – Sie kennen das Spektrum, vielleicht sogar von sich selbst. Manchmal ist es wie ein Reflex, einen Fehler erst einmal abzustreiten anstatt ihn einzugestehen, selbst wenn offenkundig Sie und kein anderer ihn begangen hat.

„Der Erfolg hat viele Väter, Fehler sind Waisenkinder“, hat mal ein kluger Mensch festgestellt. Ob im privaten oder im beruflichen Leben, auf die Frage „Wer war’s?“ folgt meist die Antwort „Ich nicht!“ So wandert bisweilen in Familien oder im Kollegenkreis der Schwarze Peter von einem zum anderen – und er bleibt an dem kleben, der nicht die Dreistigkeit besitzt, ihn rasch an jemand anderen abzugeben. Es kommt nicht selten vor,  dass ausgerechnet die Unschuldigen, die Gutgläubigen und Arglosen als Sündenböcke abgestempelt werden, während die notorischen Abstreiter oder Lügner als von jedem Makel unbefleckte Unschuldslämmer dastehen.

Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, finden Sie? Warum scheuen sich die meisten Menschen, spontan zu einem Fehler zu stehen? Im Job heißt es doch immer so schön, Fehlleistungen seien eine Gelegenheit zum Lernen oder „Wer viel arbeitet, macht auch Fehler.“ Trotzdem will es nie einer gewesen sein. Und wie es uns als Kinder die Erwachsenen vormachen, so geht es auf der Arbeit weiter: Manager sind bekanntlich äußerst allergisch gegen Fehler. Deshalb tüfteln sie immer neue Normen und Richtlinien aus, um ihren Betrieb zur fehlerfreien Zone umzugestalten. Machen Sie also etwas falsch, haben Sie denen ins Handwerk gepfuscht, die die Fehlerquellen beseitigen wollen.

Als Kind fürchteten Sie sich eventuell vor Strafe, wenn etwas schief ging. Am Arbeitsplatz befürchten Sie vermutlich Sanktionen, wenn Sie als Übeltäter geoutet werden, vor allem, wenn Sie der Firma einen Schaden zugefügt haben. Zu Hause möchten Sie vielleicht nicht als Schussel oder Versager dastehen. Gründe, Fehler vertuschen zu wollen, gibt es reichlich. Denn wir Menschen fürchten uns instinktiv vor Spott und Hohn, vor Tadel und Anklagen und vor der Scham, die wir empfinden, weil wir etwas falsch gemacht haben und nun am Pranger stehen. Handelt es sich um Kleinigkeiten, sind uns die Fehler vielleicht für einen Moment peinlich und dann bald vergessen. Aber es gibt Fehlleistungen, die einen Menschen das ganze Leben lang verfolgen.

Das ist meistens der Fall, wenn Sie nicht in der Lage waren, Ihren Fehler zuzugeben und sich zu entschuldigen. Dieses Versäumnis wird noch lange in Ihnen rumoren und Sie immer wieder beschäftigen. Deshalb – auch wenn’s schwer fällt – verheimlichen Sie Ihre Fehler nicht. Genießen Sie lieber den Trost, der Ihnen zuteil wird. Wer keine Fehler zugeben kann, wird über kurz oder lang auf Misstrauen stoßen, und dann wird es wirklich unangenehm.

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