Warum fällt es vielen Menschen schwer, Danke zu sagen?

Warum fällt es vielen Menschen schwer, Danke zu sagen?


Danke! Dieses Wort fällt uns manchmal so elend schwer – vor allem, wenn wir es nur aus Höflichkeit sagen und nicht aus einem ehrlichen Gefühl heraus.

Wem schulden wir Dank?

Danke! Dieses Wort fällt uns manchmal so elend schwer – vor allem, wenn wir es nur aus Höflichkeit sagen und nicht aus einem ehrlichen Gefühl heraus. Schon als Kinder haben wir gelernt, uns immer brav zu bedanken. Manche von uns sind förmlich dressiert worden, immer schön „bitte“ und „danke“ zu sagen.

Irgendwann später ist uns aufgefallen, dass sich manche Menschen nie – zumindest nicht hörbar – bedanken und deshalb offenbar nicht gleich als Soziopathen angesehen werden. Warum also sollten wir uns dann für jeden Kleinkram bedanken, der eigentlich ganz selbstverständlich zum Miteinander der Menschen dazugehört? Bedanken wir uns nicht viel zu oft und meist sowieso nur automatisch?

Dankbarkeit ist sehr oft ein ganz spontanes Gefühl. Denken wir später darüber nach, will uns gar nicht mehr einfallen, weshalb wir so dankbar waren. Nehmen wir einmal an, jemand hat uns einen echten Gefallen getan, um den wir aus Zurückhaltung nicht gebeten haben. Denn während wir in der Regel gern praktische Hilfe annehmen und uns für gute Tipps bedanken, wo der beste neue Coffeeshop eröffnet hat, wo wir Yoga lernen können und wer der beste Orthopäde der Stadt ist, bleiben diese Ratschläge meist eher unverbindlich. Oft werden wir gar nicht gefragt, ob wir mit dem Tipp etwas anfangen konnten oder ihn umgesetzt haben. Anders verhält es sich, wenn jemand wirklich etwas für uns tut – uns zuhört z. B., aufmerksam lauscht, wo uns der Schuh drückt. Und der Sache durch geschickte Fragen auf den Grund geht – bis uns die Lösung unseres Problems wie Schuppen von den Augen fällt. Dann sagen wir spontan und aus vollen Herzen „danke“.

Dann wäre da noch unser Partner, dem gegenüber wir oft echte Dankbarkeit empfinden, schon aufgrund der Tatsache, dass er es mit uns aushält. Aber auch dafür, dass er uns tröstet oder uns ermutigt, tapfer zu sein. Wie aber zeigen wir ihm diese Dankbarkeit? Indem wir uns anpassen, um ihn nicht zu verärgern oder zu verunsichern – selbst wenn wir merken, dass er auf dem Holzweg ist? Oder indem wir ihn immer mehr fordern – nicht konkret formuliert, aber doch spürbar für ihn? Schließlich sind doch seine Antennen feiner geworden durch das Zusammenleben mit uns. Wir ahnen zwar, wie gern er einmal ganz bei sich wäre, dass er es aber nicht wagt, um uns nicht zu verletzen. Ein Grund für noch größere Dankbarkeit? Oft verpassen wir den richtigen Moment, das Wort „danke“ auszusprechen, obwohl uns danach zu Mute ist. Bei anderer Gelegenheit spüren wir, dass wir uns bedanken sollten, wissen aber gar nicht recht wofür.

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