Astrologie & Tierkreis

Astrologie & Tierkreis

Der Tierkreis, von den Astrologen auch Zodiac genannt, ist ein Kreis von zwölf himmlischen Abschnitten von je 30° auf der Ekliptik. Somit stellt der Tierkreis eine Art himmlisches Koordinatensystem dar, basierend auf der Umlaufbahn der Sonne. Bereits Ptolemäus beschrieb im 2. Jh.n.Chr. den Zodiac, der zur Hälfte aus den Zeichen des klassischen griechischen Tierkreises - ergänzt durch zwei mythologische Hybriden - besteht. Schon dieser klassische Tierkreis beruhte auf Vorgängermodellen, die um 1000 v. Chr. zusammengestellt wurden und deren Wurzeln weit in der altbabylonischen Bronzezeit zu finden sind. Heute werden der Begriff und die Namen der zwölf Sternzeichen von den meisten Menschen mit simpler Horoskop-Astrologie in Verbindung gebracht.

Die Astrologen verweisen darauf, dass die Begrifflichkeiten des babylonischen Tierkreises sich auch in der hebräischen Bibel widerspiegeln. So werden die Kreaturen in den Büchern Hesekiel und den verschiedenen Offenbarungen mit dem Löwen, dem Wassermann oder dem Skorpion verbunden. Einige Gelehrte gehen davon aus, dass die zwölf Stämme Israels den zwölf Tierzeichen entsprechen. Erst im ptolemäischen Ägypten entwickelte sich die sogenannte Horoskop-Astrologie. Aus dieser Zeit stammt die heute bekannte Darstellung des klassischen Tierkreises von zwölf Zeichen. Ptolemäus entwickelte das noch heute gebräuchliche und seitdem wenig veränderte System der Zuordnung der Planeten, Häuser und Tierkreiszeichen.

Im Gegensatz zu den Tierkreiszeichen der Astrologie, die in Abschnitte von dreißig Grad in der Länge unterteilt sind, variieren die astronomischen Konstellationen. Die Grenzen aller Sternbilder am Himmel wurden von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) im Jahr 1930 mit den Astrologen Österreich festgelegt. Ursprünglich waren die 12 Sternbilder identisch mit den Tierkreiszeichen des Zodiac, doch seit 1930 wurde den traditionellen Tierkreiszeichen das Sternbild des Ophiuchus, das den unteren Teil des zwischen Skorpion und Schütze berührt, den Sternbildern als 13tes Bild neu hinzugefügt.

In der Deutung werden jedem Sternzeichen unterschiedliche Eigenschaften zugeordnet, so dass ureigene Archetypen entstehen. Die Sternzeichen als Sonnenzeichen offenbaren den Astrologen die Anlagen und speziellen Fähigkeiten eines Menschen. In Kennzeichnung der grundlegenden Art der treibenden Energien werden die Sternzeichen vier Elementen zugeordnet: Feuer vereint die Zeichen Widder, Löwe und Schütze und verkörpert Eigenschaften wie Tatkraft und Handeln. Die Erdzeichen Jungfrau, Stier und Steinbock symbolisieren Wachstum als nährende und bewahrende Kraft. Das Element Wasser steht für die Gefühlswelt und die emotionalen Kräfte und umfasst die Sternzeichen Fische, Krebs sowie Skorpion. Die mentalen Kräfte, die Ideen und Gedanken stehen im Element Luft. Die zugehörigen Sternzeichen sind Waage, Zwillinge und Wassermann. Ziehen die Astrologen den Aszendenten – also das zum Geburtszeitpunkt im Osten aufsteigende Tierkreiszeichen - hinzu, so können sie Aussagen darüber treffen, wie eine betreffende Person diese Energien und Anlagen umsetzt.

Das dem Horoskop zugrunde liegende Kosmogramm ist in weitere zwölf Segmente unterteilt, die nicht mit dem Tierkreis übereinstimmen. Diese sogenannten Häuser haben ebenfalls ihre ganz eigene Bedeutung und Größe. Die vorn stehenden Häuser 1, 4, 7 und 10 geben Aufschluss über die persönlichen Bereiche und Bestimmungen im Lebensverlauf einer Person. Die zentral gelegenen Häuser 2, 5, 8 und 11 weisen auf Potentiale und Fähigkeiten hin, während die das Umfeld betreffenden Häuser 3, 6, 9 und 12 im hinteren Bereich der Quadranten liegen.

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